“Bach – Wurzel und Ursprung der abendländischen Musik. Hätte es je eines Belegs für diese nur scheinbar kühne Huldigung be- durft, so ist sie jetzt in Gestalt eines Musikers Fleisch und Blut geworden, der sich mit der aufregenden Wiederbelebung Alter Musik keineswegs zufriedengab, sondern von ihr aus die spä- teren Jahrhunderte, Sinfonik und Oper zwanglos erschloss: Thomas Hengelbrock.” FAZ
Bach: Kantaten und Motette, Alte Oper Frankfurt
“Auf wunderbare Weise wahrt der Dirigent und Barockspezialist Thomas Hengelbrock den intimen Charakter des Austausches zwischen Sängern und Orchester. Das Madrider Sinfonie- orchester hat mit Originalinstrumenten nichts im Sinn, doch Hengelbrock verschweißt es mit dem Chor, den er in den Graben stellt, zu einer straff spielenden Einheit. Die ersten Reihen erleben aus der Nähe Hengelbrocks ständige Kommu- nikation mit den Sängern, hören sein Atmen, mit dem er das Ensemble anfeuert: In dieser Form ist Iphigénies Schicksal ein Drama von heute.” Frankfurter Allgemeine Zeitung
Gluck: Iphigénie en Tauride, Madrid
“Eines der besten Sinfoniekonzerte der letzten Zeit! Thomas Hengelbrock trieb das Orchester bei Schuberts ‘großer’ C-Dur-Sinfonie zu einem derart mitreißenden Musizieren, dass die vier ausgedehnten Sätze wie im Flug zu vergehen schienen. Hengelbrocks an Alter Musik geschulte Praxis des beredten, artikulatorisch ausdifferenzierten Musizierens, das keinerlei pauschales Drüberspielen kennt, traf sich hier aufs Schönste
mit der weichen, körperhaften Klangkultur der Münchner Phil- harmoniker. Die nach vorn platzierten Bläser korrespon-dierten perfekt mit den sonoren Streichern, und so entwickelte sich ein Schubert-Bild, das statt biedermeierlicher Gemütlichkeit eine fast kammermusikalisch animierte, schwebende Leichtigkeit in den Vordergrund stellte. Unvergesslich!“ Stuttgarter Zeitung
Wills, Schostakowitsch und Schubert, Münchner Philharmoniker
“Thomas Hengelbrock, making his Covent Garden debut in the orchestra pit, deserves to feel very satisfied. His support for the singers was always sure and the orchestra played with an admirably light touch. Altogether this is a wonderful Così.” Mark Ronan
Mozart: Così fan tutte, Royal Opera House London
“Insgesamt merkt man deutlich, dass Dirigent und Orchester seit 15 Jahren zusammen arbeiten. Inzwischen bilden Musiker und Dirigent eine Einheit, wie sie harmonischer nicht scheinen könnte. Die Musiker haben die Körpersprache ihres Dirigenten übernommen, wiegen sich weit ausholend mit dem Oberkörper vor und zurück, hüpfen stakkatoartig auf und nieder. Sie hängen förmlich an den Händen ihres Dirigenten, folgen ihm, wohin er sie auch führt.”
Rossini und Schubert, Mozartfest Würzburg

